Attenkirchen, Bayern | 24h Notfall-Hotline für Vertragskunden
← Zurück zur Übersicht Wissen
12. August 2026

Warum Sommerhitze Ihre USV-Batterien altern lässt

Die Batterie ist das schwächste Glied jeder Notstromversorgung — und Wärme beschleunigt ihren Verschleiß erheblich. Was Betreiber im Sommer beachten sollten.

Warum Sommerhitze Ihre USV-Batterien altern lässt

Wenn eine USV-Anlage im Ernstfall nicht durchhält, liegt es selten an der Elektronik. Fast immer sind es die Batterien. Und deren größter Feind ist nicht das Alter, sondern die Temperatur.

Als Faustregel gilt in der Praxis: Jede dauerhafte Erhöhung der Umgebungstemperatur um etwa zehn Grad über den Auslegungswert kann die Lebensdauer von VRLA-Batterien etwa halbieren. Batterien sind in der Regel für rund 20 °C ausgelegt. Ein Technikraum, der im Sommer konstant auf 30 °C läuft, kostet also spürbar Lebensdauer — bei einer Batterie, die eigentlich acht Jahre halten sollte, können daraus schnell vier werden.

Das Tückische daran: Man sieht es nicht. Die Anlage meldet keinen Fehler, die Anzeige steht auf grün, und die Restkapazität sinkt still vor sich hin. Auffallen würde es erst beim nächsten echten Netzausfall — also genau dann, wenn es keine zweite Chance gibt.

Deshalb gehört zu jeder unserer Wartungen die Kapazitätsmessung unter Last. Sie zeigt, was die Batterie tatsächlich noch leistet, statt was auf dem Typenschild steht. Auf dieser Basis sagen wir Ihnen ehrlich, ob ein Tausch ansteht oder ob Sie noch Zeit haben.

Drei Dinge, die Betreiber selbst prüfen können: Ist die Raumtemperatur im Sommer dauerhaft deutlich über 25 °C? Ist die Lüftung frei und funktionsfähig? Und wie alt sind die Batterien überhaupt? Wenn Sie bei einer der Fragen zögern, lohnt ein Blick — gern gemeinsam mit uns.